3. Das Rütteln
Im Anschluss, also nach mindestens 9 Monaten, wird die Hefe in den Flaschenhals gerüttelt. Bei der althergebrachten Methode werden die Flaschen beinahe waagrecht in ein Rüttelpult gesteckt, nach und nach per Hand gerüttelt und um eine Achtel-Umdrehung weitergedreht.
Bei jeder Drehung werden die Flaschen etwas steiler gestellt, mit dem Ziel, dass sich das Hefedepot löst und schlussendlich beim Kronkorken der senkrecht stehenden Flasche sammelt. Der Rüttelvorgang kann bis zu sechs Wochen dauern bis die Flaschen senkrecht im sogenannten Spitzstoß übereinandergestellt werden. Sie bleiben in dieser Position, bis sie degorgiert werden.
4. Das Degorgieren
Bevor der Sekt finalisiert werden kann, muss dieser degorgiert, also die Hefe entfernt werden. Beim maschinellen Vorgang werden die Flaschenhälse in ein Kälte-Solebad getaucht, um das Hefedepot einzufrieren.
Anschließend wird der Kronkorken geöffnet und durch den Druck in der Flasche schießt der Hefepfropf aus dieser hinaus. Der Schaumwein ist nun von der Hefe befreit und ganz klar.
5. Finale Dosage
Zum Schluss wird jeder Flasche noch eine sogenannter Dosagelikör hinzugefügt, welcher die Süße des Sekt und seinen finalen Stil definiert.
Danach werden die Flaschen verkorkt, mit einer Agraffe (Drahtkörbchen) versehen, die den Naturkorken zusätzlich fixiert, und meist noch zusätzlich mit einer Kapsel verschlossen.